Deutscher Bauherren-Preis für Neue Vahr, Bremen

Das Projekt wurde im Oktober 2007 mit dem Deutschen Bauherrenpreis bedacht.

Aus der Begründung der Jury:

»Durch eine weitgehende Veränderung des homogenen Kleinwohnungsangebots einer der vielen Zeilen der von Ernst May konzipierten Neuen Vahr soll erreicht werden, diesen inzwischen anerkannten Stadtteil weiter zu stabilisieren So entstehen neben kleinen Zwei- bis Dreizimmerwohnungen eine Reihe von Maisonettewohnungen in den oberen Geschossen mit bis zu 80 m². Unter Beibehaltung der vorgegebenen Kubatur wird in gut dataillierter Architektursprache eine Weiterentwicklung der 50er-Jahre-Formen versucht, die in ihrer feinen Ausformung überzeugt. MIt minimalen Vor- und Rücksprüngen und Feldbildungen in der neuen Wärmeschutzfassade gelingt es, die innere Struktur des neuen Wohnungsgemenges nach außen sichtbar zu machen und das bereits vorhandene Thema der kleinflächigen Art in frischer Weise weiterzuentwicklen. Dies ist sowohl ein Beitrag zur gewünschten städtebaulichen Kontinuität als auch zur Entwicklung von mehr Individualität in einer Großsiedlung der Nachkriegszeit. Die energetischen Maßnahmen entsprechen dem derzeitigen Standard; die Baukosten sind wegen der inneren Eingriffe in die extrem reduzierte Konstruktionssubstanz mit ca. 950 Euro angemessen.«

 

Jo. Franzke Architekten
Jo. Franzke
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