Bankgebäude, Rostock

Hinter der historischen Fassade des Gebäudes wurde ein Neubau errichtet. Der Umbau von Jo. Franzke respektiert die Maßstäblichkeit der umliegenden Bebauung und reflektiert die Geschichte des Ortes. An derselben Stelle befand sich zu Beginn des letzten Jahrhunderts eine Kirche. Auf ein Foyer verzichtete die Bank; stattdessen gelangt man im Erdgeschoss direkt in einen Servicebereich mit Selbstbedienungs-Terminals. Der Übergang in das Kundenzentrum im ersten Stock ist räumlich und funktional fließend. Zwei auffallend schmale Rolltreppen führen den Bankbesucher in das Obergeschoss. Durch die Organisation der öffentlichen Bereiche sind größere Raumzusammenhänge mit einem Blick zu erfassen. Großzügigkeit, aber auch die basilikale Gliederung des Raumes durch regelmäßige Sandsteinpfeiler, prägen die Schalterhalle. Die Wahl des Materials beschränkt sich auf Naturstein und Glas. Auch beim Einbau des von Michele de Lucchi entwickelten Bankmöbelsystems, war es ein Anliegen, die Möbel in das angestrebte Raumkontinuum zu integrieren.

Bankgebäude, Rostock
Neubau, Sanierung
Kröpeliner Straße 84, 18055 Rostock
Bauherr: Deutsche Bank
Planungsbeginn: 1996
Fertigstellung: 1998
Nutzung: Bank- und Geschäftshaus
Leistungsphasen: 1-9

Jo. Franzke Architekten
Jo. Franzke
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