Wettbewerb Danziger Platz, Frankfurt am Main

Der Danziger Platz stellt einen Drehpunkt zwischen Ostend, Ostpark und Hanauer Landstraße dar. Durch die Umsiedlung der Europäischen Zentralbank wird sich das Areal strukturell verändern. Hierauf gilt es zu reagieren, indem die Infrastruktur aufgewertet und städtebaulich angemessen gestaltet wird. Derzeit durchbricht der Danziger Platz, der von Verkehrsbeziehungen geprägt ist, den Frankfurter Grüngürtel. Dieser Mangel soll behoben, der Gürtel geschlossen und die Aufenthaltsqualität gestärkt werden. Der Entwurf verbindet durch ein Gebäude die landschaftsräumliche Ebene der Bahntrasse mit der stadträumlichen des Platzes. Die Gebäudekubatur ist von Toren und Einschnitten durchbrochen. Es entsteht ein hybrider Raum, der ordnet und verbindet. Da die Bestandsgebäude an seiner östlichen Flanke den Platz nicht definieren können, werden ergänzende Querriegel längs zur Henschelstraße eingefügt. Der neue Raum entspricht viel eher dem menschlichen Maßstabsempfinden. Der Entwurf entstand in Zusammenarbeit mit dem Münchner Büro Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten.

Für diesen Entwurf wurde dem Büro Jo. Franzke Architekten einer von zwei 2. Preisen zuerkannt. Ein erster Preis wurde nicht vergeben.

Neugestaltung Danziger Platz; Frankfurt am Main - Ostend
Städtebau
Wettbewerb 2007
2. Preis (kein 1. Preis vergeben)
Nutzung: Wohnen, Gewerbe

Jo. Franzke Architekten
Jo. Franzke
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