Der Bauplatz für die neue Konzernzentrale von Sal. Oppenheim befindet sich in prominenter Lage auf dem Kirchberg-Plateau. Er wird von der Avenue JF Kennedy und dem Reimerwee-Parks begrenzt. Laut Auslobung war das Bürogebäude als Quader mit einem überdachten Atrium auszubilden und der vorgesehenen Ausweitung des Parks bis an die Avenue Rechnung zu tragen. Diese Vorgaben führten zu einer Geometrie klarer städtebaulicher Kanten und zu einer Art „hybriden“ Atriums. Es ist im Erdgeschoss als öffentlich genutzter, multifunktionaler Raum und als kommunikatives Zentrum ausgebildet. Von hier aus entwickeln sich nach oben versetzte Gärten und Terrassen, die ebenfalls mit verschiedenen Funktionen belegt werden können. Sie dienen unter anderem als Lounge, temporäre Arbeitsplätze oder auch Wintergärten. Die in die Höhe gestämmten Gärten öffnen sich an der Außenwand mit großen Fenstern. Sie sorgen für eine thematische Vernetzung mit dem Park und lockern zugleich die strenge, steinerne Fassade auf. Das Atrium findet seinen Abschluss in einem „Glashimmel“, der die diagonal verlaufende Terrasse im 5. Stock überspannt. Die Planung ging als siegreicher Entwurf aus einem internationalen, hochkarätig besetzten geladenen Architekturwettbewerb hervor.
Bankgebäude, Luxemburg
Neubau
Adresse: Avenue JF Kennedy, Kirchberg
Bauherr: Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA
Geplante Fertigstellung: 2010
BGF 16.000 qm
Nutzung: Bank

